Grundsätzlich stehen alle unsere Tiere zur Verfügung und suchen ein Zuhause. Denn trotz liebevoller Pflege und optimaler Bedingungen, ist ein privates Zuhause durch nichts zu ersetzen.
Natürlich gibt es Ausnahmen, besonders alte und auch erkrankte Tiere, bieten wir nicht zur Vermittlung an. Stöbern Sie durch unsere Bilder und bei Interesse wenden Sie sich an unser Hofbüro. Wir helfen dann gerne mit Informationen weiter.
Bedenken Sie: auch die Aufnahme eines gehandicapten Tieres ist kein Hexenwerk. Wir haben zahlreiche gelähmte Hunde mit ihren Rollis vermittelt. Nach einer gewissen Einarbeitung wird man sehen, dass die Herausforderung ohne Weiteres zu bewältigen ist.
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Immer wieder nehmen wir auch Hunde auf, die auf den ersten Blick kein körperliches Handicap tragen, aber durch schwierige Haltung in Situationen gekommen sind und sich bissig verhalten haben. Entweder kommen sie mit anderen Hunden schwer zurecht, aber sehr gut mit Menschen oder sie leben zufrieden mit ihren Artgenossen, sind aber mißtrauisch gegenüber Fremden. Meistens beruhigt sich dieses Verhalten auf dem Hof und manche Tiere werden zur Vermittlung in erfahrene Hände abgegeben. Die verbliebenen Hunde auf dem Hof brauchen Ihre Unterstützung oder Patenschaften.
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Die meisten unserer Hunde weisen traumatische Vorerfahrungen auf. Einige der Tiere, kämpfen aber besonders lange und intensiv mit ihren Erlebnissen. Nur durch besondere Behandlung, sichere Rückzugsorte und schrittweise Annäherung, gewinnen sie wieder Vertrauen.
Von Zeit zur Zeit möchten wir Ihnen gerne einzelne Hunde etwas genauer vorstellen:
Jamil – ein Kämpfer mit großem Herzen
Jamil ist schon sehr lange Teil unserer Familie – bald sind es ganze zehn Jahre.
Sein Leben begann in Rumänien, wo er als kleiner Hund an der Kette gehalten wurde. Der harte Boden hinterließ Spuren: Schleimbeutelentzündungen in beiden Ellbogengelenken machten ihm das Leben schwer. In Deutschland wurde Jamil zunächst von einem Halter zum nächsten weitergereicht, bis eine befreundete Tierschützerin ihn schließlich aus dieser Situation befreite und zu uns brachte.
Als er ankam, war Jamil ein ernster, misstrauischer Hund, dem das Vertrauen in die Welt fehlte. Doch mit Geduld, Liebe und der Geborgenheit in unserem „Rumänenrudel“ begann er langsam, sich zu öffnen. Heute ist Jamil ein fester Bestandteil unserer Gemeinschaft – ruhig, sensibel und bei unseren Gassigänger*innen sehr beliebt.
Im Moment steht Jamil wieder vor einer großen Herausforderung: Nach einer schweren Operation, bei der ein Milztumor entfernt wurde, warten wir nun auf das Ergebnis der Untersuchung. Doch wer Jamil kennt, weiß – er ist ein echter Kämpfer.
Die Milz wurde komplett entfernt, und oft ist danach ein gutes, beschwerdefreies Leben möglich. Wir hoffen sehr, dass das auch für unseren tapferen Freund gilt.
Abbey – unsere kleine Raupe Nimmersatt
Abbey kam Ende 2022 zu uns, nachdem ein tragischer Unfall ihr Leben für immer verändert hatte. Die sanfte Golden-Retriever-Hündin, geboren 2017, rutschte eine Böschung hinunter und verletzte sich so schwer an der Wirbelsäule, dass ihre Hinterläufe seitdem gelähmt sind.
Doch was für andere ein Grund zur Verzweiflung wäre, ist für Abbey nur eine neue Herausforderung – und die meistert sie mit bewundernswerter Lebensfreude. Mit ihrem maßgefertigten Rolli flitzt sie fröhlich durchs Leben und zeigt uns Tag für Tag, dass Glück keine vier Beine braucht.
Abbey ist lebhaft, anhänglich und unglaublich verfressen – daher auch ihr liebevoller Spitzname „kleine Raupe Nimmersatt“. Ein Keks genügt, und alle Sorgen sind vergessen!
Da Abbey besondere Pflege braucht, bekommt sie regelmäßig Physio- und Elektrotherapien. Auch das Entleeren der Blase gehört zu ihrem Alltag – geduldig und mit Blick auf die Belohnung erträgt sie alles tapfer. Ein spezieller Fasermix unterstützt zusätzlich ihre Verdauung. Trotz aller Herausforderungen ist Abbey ein wahres Sonnenscheinchen, das sich von nichts unterkriegen lässt. In unserer „Shadow-WG“ hat sie mit Hündin Cleo eine wunderbare Freundin gefunden. Gemeinsam zeigen sie uns jeden Tag, wie schön, lebenswert und voller Freude ein Leben auf zwei Rädern sein kann.
Butch – unser charmanter Bürohund
Unser treuer Butch, ein liebevoller Pitbull, kam im Februar 2022 zu uns. Sein Leben nahm eine dramatische Wendung, als er mit sieben Jahren in einer Notsituation seine Familie beschützen wollte – und dadurch beinahe alles verlor. Doch das Schicksal meinte es gut mit ihm: Auf dem Hun’nenhoff bekam Butch eine zweite Chance und wurde innerhalb kürzester Zeit zu Everybody’s Darling.
Da er aufgrund seiner Geschichte den Hof nicht mehr verlassen darf, hat Butch hier sein endgültiges Zuhause gefunden – und seine ganz eigene Aufgabe. Als unser Bürohund sorgt er täglich für gute Laune, empfängt Besucher mit seinem charmanten Lächeln und liebt es, mittendrin zu sein.
Butch ist freundlich, klug, menschenbezogen und hat ein riesengroßes Herz. Er zeigt uns jeden Tag aufs Neue, dass man einen Hund niemals nach seiner Rasse beurteilen sollte.
Auch wenn er unvermittelbar ist, führt Butch ein glückliches, erfülltes Leben – mit spannenden Ausflügen, Kuscheleinheiten und ganz viel Zuneigung. Ein echter Sonnenschein auf vier Pfoten!
Ajax, geboren 2015, ist ein Findelhund aus Mazedonien – und ein echtes Wunder auf vier Rädern. Sein Leben begann schwer: Durch Misshandlungen verlor er seine Hinterbeine. Doch was für viele das Ende bedeutet hätte, war für Ajax der Anfang eines neuen, glücklichen Kapitels – hier bei uns auf dem Hun’nenhoff. Mit seinem maßgefertigten Rollwagen saust Ajax heute fröhlich durchs Leben. Er ist freundlich, lebhaft, verfressen und ein kleiner Dickkopf – aber genau das macht ihn so einzigartig und liebenswert.
Sein Charme ist einfach unwiderstehlich – wer ihm begegnet, schließt ihn sofort ins Herz.
Ajax durfte sogar in Martin Rütters TV-Show „Die Unvermittelbaren“ vorgestellt werden, um ein Zuhause zu finden. Auch wenn sich dort kein passendes Plätzchen ergeben hat, hat er längst sein Zuhause gefunden – hier bei uns, in seiner fröhlichen „Rolli-WG“ mit seinen besten Freunden. Und genau dort gehört er hin.
Wie so viele unserer Schützlinge fand auch Lucy ihren Weg aus Rumänien zu uns – aus einem Shelter, in dem sie sich gegen die anderen Hunde kaum behaupten konnte. Dabei ist Lucy ein durch und durch liebenswertes Wesen: freundlich, sanft und voller Herz, zugleich aber auch ein wenig schüchtern. Gerade diese feine Zurückhaltung macht ihren besonderen Charme aus.
Wie sie eines ihrer Vorderbeine verloren hat, wissen wir nicht. Doch eines ist sicher: Lucy lässt sich davon nicht bremsen. Mutig, leise tapfer und mit einem erstaunlichen Lebenswillen meistert sie ihren Alltag. Seit vielen Jahren lebt sie zusammen mit Baldur und Kubanito in einem harmonischen, kleinen Familienrudel – dort zeigt sie ihre liebevolle, warmherzige Seite besonders deutlich.
Um ihr noch mehr Beweglichkeit und Freude zu schenken, haben wir kürzlich eine Prothese anfertigen lassen und trainieren nun geduldig mit ihr. Schritt für Schritt findet Lucy neuen Halt – körperlich wie auch emotional.
Unsere „Lucky Lucy“ verdient besondere Aufmerksamkeit und liebevolle Patenschaften. Gerade weil sie aufgrund ihrer Behinderung manchmal ein wenig im Hintergrund steht, möchten wir ihr eine Stimme geben. Wer an Lucys Seite tritt, schenkt ihr nicht nur Sicherheit, sondern auch das Gefühl, genauso wertvoll, stark und bewundernswert zu sein wie jeder andere Hund auf unserem Hof.
Miruna – unsere tapfere Rolli-Dame
Miruna ist eine unserer Rolli-Hündinnen – fröhlich, quirlig und voller Lebenslust. Gegenüber fremden Menschen zeigt sie manchmal noch etwas Angst und Misstrauen, was kein Wunder ist, denn viele unserer Hunde haben traumatische Erfahrungen hinter sich. Doch wer ihr Zeit und Verständnis schenkt, entdeckt schnell ihr warmes Herz und ihre charmant entschlossene Art – Miruna lässt sich die Butter nicht vom Brot nehmen! Zu uns kam sie zu Beginn des Ukrainekriegs über den Deutschen Tierschutzbund. Damals litt sie an einer schweren Harnwegsinfektion, die dank intensiver Behandlung gut abgeheilt ist. Neben ihrer Lähmung bringen jedoch auch einige andere gesundheitliche Baustellen mit sich, die eine engmaschige Betreuung erfordern. Unsere Hofleiterin Saskia hat Miruna deshalb vor einiger Zeit in ihren Privathaushalt aufgenommen. Dort lebt sie nun in einem liebevollen Pflegeumfeld – gemeinsam mit ihrem besten Freund Herr Voglers, mit dem sie sich wunderbar versteht.
Miruna ist ein echtes Herzenshundemädchen, das uns jeden Tag zeigt, wie viel Mut und Lebensfreude in ihr steckt. Wir lieben sie sehr – und freuen uns über jede Patenschaft oder Unterstützung, die hilft, ihr Leben so schön und unbeschwert wie möglich zu gestalten.
Wookie – unser sanfter Riese
Wookie, ein imposanter Kangal-Herdenschutzhund, kam vor einigen Jahren aus Rumänien zu uns. Dort saß er isoliert in einem Zwinger – ohne Nähe, ohne Auslauf, ohne Liebe. Als er ankam, hatte er einen Cherry-Eye-Tumor am Auge, der glücklicherweise erfolgreich behandelt werden konnte. Doch das war nicht sein einziges Päckchen: Wookie litt außerdem an einer schweren Hüftdysplasie, die in Rumänien nur mangelhaft operiert worden war. Nach einiger Zeit verschlechterte sich sein Gangbild erneut, und eine aufwendige Operation in Hannover wurde notwendig. Noch ist offen, wie gut das Ergebnis langfristig sein wird – aber Wookie kämpft tapfer weiter, getragen von Fürsorge, Liebe und Hoffnung. Wer ihn kennt, weiß: Wookie ist ein herzensguter Hund. Fremden gegenüber braucht er etwas Zeit, doch wenn er Vertrauen gefasst hat, zeigt er sich zutraulich, fröhlich und verschmust. Mit kleinen Hunden versteht er sich wunderbar – nur große Rüden sind nicht so sein Fall.
Wookie ist ein stolzer, sensibler Charakter, der trotz allem seine Lebensfreude nicht verloren hat. Ein echter Kämpfer, der uns jeden Tag daran erinnert, was Stärke und Vertrauen wirklich bedeuten.
Spero – Hoffnung auf zwei Rädern
Spero (rumänisch für Hoffnung) kam im März 2015 aus einem rumänischen Auffanglager für Hunde zu uns. Sein Leben begann tragisch: Als er sich unter einem Auto verstecken wollte, fuhr der Wagen los – und Spero wurde schwer verletzt. Dabei verlor er beide Hinterbeine, seinen Schwanz und den Penis. Viele Tage lag er mit offenen Wunden, bis endlich Hilfe kam. Als er schließlich nach Deutschland gebracht wurde, war sein Zustand kritisch: ein schwerer Harnwegsinfekt, eine massiv entzündete Bauchhaut und kaum Überlebenschancen. Doch Aufgeben kam für niemanden infrage. Mit intensiver Pflege, einem Blasenkatheter und später einem maßgefertigten Rollwagen kämpfte sich Spero Schritt für Schritt zurück ins Leben. Heute ist er ein ganz besonderer Hund – lebensfroh, mutig und voller Energie. Trotz all seines Leids ist Spero immer gut gelaunt, draufgängerisch und liebevoll zu den Menschen, die er kennt. Er hat ein unglaubliches Charisma, das jeden berührt, der ihm begegnet.
Spero zeigt uns jeden Tag, was Hoffnung wirklich bedeutet – und dass wahre Stärke im Herzen liegt.
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