Was wäre ein Tierschutzhof ohne Katzen?
Diese eigenwilligen, liebenswerten, anmutigen Geschöpfe… sie waren immer schon da auf dem Hun’nenhoff, sogar schon bevor der Hof seinen Namen erhielt. Inzwischen leben 10 Katzen auf dem Hof: 4 Kater und 6 Katzen. Die Katzen bewohnen eine 90-qm-Wohnung mit großer Dachterrasse, und eine Mitarbeiterin (Mirjam) ist eigens für ihre Versorgung eingestellt.
Die gelähmte Lilly lebte mitten in der Katzengemeinschaft und wusste sich hervorragend zu behaupten. Sie kletterte auf Sofas, Betten und Kratzbäume – wohin sie eben wollte – und hatte ihren festen Platz in der Katzengemeinschaft. Eine größere Einschränkung schien sie nicht zu empfinden.
Kätzchen Kira hatte einen Schwanzabriss und kann aufgrund der Nervenschädigung den Urin nicht mehr selbstständig entleeren. Daher wird ihre Blase dreimal täglich durch manuellen Druck entleert. Inzwischen ist das ein eingespieltes Ritual und völlig schmerzfrei.
Kätzchen Minou wurde vom Auto angefahren und drehte sich nur noch im Kreis. Nach einiger Zeit legte sich das aber, und sie lebt nun ein normales Katzenleben.
Und Grisabella hatte einen Tumor am Kopf, der entfernt wurde und zum Glück nie wieder kam. Kater Kili hatte einen Hüftschaden, aber eine OP und Physiotherapie haben ihn wieder fit gemacht.
So hat jede Katze auf dem Hof eine Geschichte, und jede beglückt uns dadurch, dass sie sich von ihrem Leid erholt und wieder zum fröhlichen Kätzchen entwickelt hat.
Was wäre ein Tierschutzhof ohne Katzen?
Katzenterrasse dank Spenden erneuert
Was für ein Lärm… weil unglaublich liebe Menschen bei „Viele schaffen mehr“ – einer Aktion der Volksbank – gespendet haben, kann unsere Katzenterrasse erneuert werden. Als erstes wird die Dachpappe verstärkt. Dabei hilft uns der Zimmermann Holger Wenkemann ehrenamtlich… und unsere Mitarbeiter Guido und Michael machen den Hauptteil der Arbeit. Das Material habt Ihr zusammen mit der Volksbank Lüneburger Heide eG gesponsert… DANKESCHÖN!